Marner musterte den Domerangi, dann Kemridge. Kemridge nickte.

»Wie wär’s mit einem Scharfen für unterwegs?« schlug Marner vor.

»Was war das?«

»Eine andere Redensart«, erklärte Marner. »Ich meine einen Drink. Ein alkoholisches Getränk. Etwas zum Aufpulvern. Verstehen Sie?«

Der Fremde grinste boshaft. »Ich verstehe«, sagte er. »Warum nicht? In der nächsten Straße ist eine Bar. Uns liegt nichts daran, daß Sie sich Hals über Kopf in die Arbeit stürzen.«Er deutete auf das Gleitband für Fußgänger. »Steigen Sie auf, wir wollen uns einen genehmigen.«

Sie folgten dem Domerangi und fanden sich einen Augenblick später vor einem seltsamen Kuppelbau am Rand der Straße.

»Sieht nicht gerade sehr einladend aus«, stellte Kemridge fest, als sie das Gebäude betraten. Durchdringender Äthergeruch schlug ihnen entgegen. Ein halbes Dutzend Domerangi lag auf dem Boden, dünne Metallrohre in den Händen, die sich in der Mitte des Raumes vereinigten.

Plorvash ging die Stufen hinab und streckte sich auf dem Rücken aus. »Kommen Sie«, forderte er die beiden Erdenbewohner auf. »Nehmen Sie Ihren Drink.«Er griff nach einem Rohr, das über den Boden auf ihn zuglitt, und schob es in seinen linken Mund.

»Das soll eine Bar sein?« fragte Kemridge ruhig. »Sieht mehr nach Unfallstation eines Krankenhauses aus.«

Plorvash stand auf und tupfte einige Tropfen einer grünen Flüssigkeit von seinem Kinn. »Gut«, sagte er. »Kein Bier, aber doch schmackhaft. Ich dachte, Sie beide wollten einen Drink?«

Marner sog bestürzt die mit Äther geladene Luft ein und schüttelte den Kopf. »Wir sind nicht mehr durstig«, sagte er. »Wie es scheint, braucht man einige Zeit, um sich an fremde Sitten zu gewöhnen.«

»Wahrscheinlich«, stimmte Plorvash bei. »Also gut, machen wir uns auf den Weg zum Labor.«


* * *

Das Labor war in der Tat prachtvoll eingerichtet. Die beiden Erdenbewohner standen am Eingang des riesigen Raumes und waren sichtlich beeindruckt.



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