
»Wir sind überrascht«, sagte Marner schließlich zu dem Domerangi.
»Wir bemühen uns, Ihnen alle Möglichkeiten für ein Gelingen zu bieten«, erwiderte Plorvash. »Der Ausgang ist für uns ebenso wichtig wie für Sie.«
Marner trat einige Schritte näher und sah sich um. Links erhob sich ein großes, grünlich schimmerndes Oszilloskop; von der rechten Wand blitzten komplizierte Servomechanismen aller Art. Die hintere Wand war zu einem mächtigen Werkzeugschrank umgestaltet, mehrere Werkbänke warteten darauf, benutzt zu werden. Die Beleuchtung war hell und angenehm für das Auge. Es war ein Versuchslabor, wie es sich ein normaler Ingenieur in seinen kühnsten Träumen nicht zu erhoffen wagte.
»Sie machen es uns zu leicht«, sagte Kemridge. »Es kann nicht schwer sein, in einem solchen Labor Wunder zu vollbringen.«
»Wir sind ehrliche Leute«, sagte Plorvash. »Wenn Sie unsere Tests bestehen, werden wir zugeben, daß Sie besser sind als wir. Sollten Sie versagen, so kann es nicht auf schlechte Arbeitsbedingungen zurückgeführt werden.«
»Das nenne ich fair«, sagte Kemridge. »Wann soll es losgehen?«
»Sofort.«Plorvash griff in die Falten seiner Schärpe und brachte eine kleine, etwa vier Zoll lange Plastikblase zum Vorschein, die eine dickliche weiße Flüssigkeit enthielt. Er hielt sie hoch, so daß die beiden Männer sie sehen konnten.
»Dies ist ein Enthaarungsmittel«, sagte er. Er drückte einige Tropfen davon auf das löffelförmige Ende eines Fangarmes und verteilte die Flüssigkeit über den dicken roten Bart, der auf seinem Kinn sproß. Sobald er zu reiben begann, löste sich ein Teil des Bartes.
»Sehr nützlich«, sagte der Domerangi. Er übergab Marner den Plastikbehälter. »Stellen Sie das gleiche her.«
»Aber wir sind Ingenieure, keine Chemiker«, protestierte Marner.
