
»Macht nichts, Justin.«Kemridge wandte sich an den Fremden.
»Gut, das ist also das erste Problem. Wie wär’s, wenn Sie uns zugleich auch mit der zweiten Aufgabe betrauten? Auf diese Weise hätte jeder von uns einen Job, mit dem er sich herumschlagen kann.«
Plorvash schien überrascht. »Sie wollen zur gleichen Zeit an zwei Aufgaben arbeiten? Gut, wie Sie wollen.«Er wandte sich um und ging hinaus. Als er kurz darauf zurückkehrte, trug er ein Gebilde, das wie eine große Mausefalle in einem Käfig aussah. Er übergab es Kemridge.
»Wir benutzen dieses Gebilde, um kleine Schädlinge zu fangen«, erklärte er. »Es ist eine Falle, die ihren eigenen Köder herstellt. Die meisten unserer Schädlinge sind farbempfindlich, und diese Falle lockt sie mit Farben an, die je nach der Art der Tiere wechseln.«Er betätigte einen kleinen Hebel, und die Hinterwand des Käfigs glühte in funkelndem Grün auf. Der nächste Schalter ließ sie in warmem Purpur aufleuchten. Zugleich entstieg ihr der unverkennbare Geruch moderner Vegetation.
»Ein vielseitiges Instrument, wie Sie sehen«, fuhr Plorvash fort. »Wir haben Sie zur Genüge mit Ungeziefer und kleinem Getier versorgt. Sie finden sie in den Käfigen dort hinten an der Wand. Ich zweifle nicht daran, daß es Ihnen gelingen wird, ein zweites Modell dieser Art herzustellen. Ich hoffe es jedenfalls.«
»Ist das alles?« fragte Kemridge.
Plorvash nickte. »Sie können sich soviel Zeit lassen, wie Sie wollen. Das gehörte zu den Bedingungen.«
»Einverstanden«, sagte Kemridge. »Wir melden uns, wenn wir uns am Ziel glauben.«
»Gut«, sagte Plorvash.
Nachdem er den Raum verlassen hatte, drückte Marner einige Tropfen des Enthaarungsmittels auf seine Handfläche. Er verspürte ein scharfes Brennen und schleuderte die Tropfen von seiner Hand.
»Lassen Sie die Finger davon, bis wir das Zeug analysiert haben«, warnte Kemridge. »Wenn es stark genug ist, Domerangibärte zu vernichten, dürfte es für unsere zarte Haut Gift sein. Diese Burschen haben eine verteufelt dicke Haut.«
